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Pressemitteilungen
09.06.2017, 08:40 Uhr | Verfasser: Klaus Wendroth
Stellungnahme von Klaus Wendroth zum Jahresbericht 2017 des Landesrechnungshofes
Am 7. Juni 2017 hat der Landesrechnungshof seinen Jahresbericht veröffentlicht und in polemischer Art und Weise die Arbeit der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz kritisiert
Klaus Wendroth, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Braunschweig hat anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2017 des Landesrechnungshofes eine Stellungnahme verfasst und kritisiert darin den Landesrechnungshof für seine Polemik und die undifferenzierte Kritik an der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Stellungnahme veröffentlichen wir hier ungekürzt:
Klaus Wendroth, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Braunschweig nimmt Stellung zum Jahresbericht 2017 des Landesrechnungshofes
„Der Landesrechnungshof hat mit seiner tendenziösen Überschrift deutlich überzogen. Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz hat in den zwölf Jahren seit ihrer Gründung hervorragende und äußerst wichtige Arbeit für die Kultur im Braunschweiger Land geleistet. Herr Dr. Hoffmann als Präsident und Direktor Tobias Henkel haben mit einem kleinen Mitarbeiterstab Großes erreicht, deshalb teile ich die Ausführungen von Chefredakteur Armin Maus in seinem Leitartikel in der Braunschweiger Zeitung vom 8. Juni vollumfänglich. Herr Maus hat nämlich vollkommen recht, wenn er schreibt, dass die Stiftung ‚Lobbyist der Identität unserer Region‘ ist.

Fehler in der Arbeit der Stiftung, die vom Rechnungshof sachlich korrekt dargestellt wurden, werden anerkannt und zukünftig abgestellt. Für die polemischen Überspitzungen des Rechnungshofes habe ich jedoch keinerlei Verständnis. Das fachlich zuständige Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat darüber hinaus attestiert, dass die Stiftung stets in ihrem rechtlich vorgegebenen Rahmen agiert.

In diesem Zusammenhang kann ich die Kritik des SPD-Vorsitzenden Pantazis nicht nachvollziehen, sie ist völlig befremdlich für mich. Sein durchsichtiger Versuch, Parteipolitik auf dem Rücken der Stiftung zu machen, ist nicht gut für das Braunschweiger Land und führt letztlich zu einer weiteren Schwächung unserer Stellung in Hannover.“