Pressemitteilungen
04.08.2017, 13:00 Uhr
10 Fragen an... Thorsten Köster
Die Ratsmitglieder der CDU stellen sich vor
Unsere Fraktionsmitglieder engagieren sich alle ehrenamtlich im Rat der Stadt Braunschweig. Dabei hat jeder einen anderen beruflichen Hintergrund, es gibt unterschiedliche Motivationen und andere Schwerpunkte in der politischen Arbeit. Wir haben den Fraktionsmitgliedern zehn Fragen gestellt, um sie Ihnen vorzustellen.
Ratsherr Thorsten Köster

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor!

Mein Name ist Thorsten Köster, ich bin 1982 in Braunschweig geboren, habe hier die Schule besucht und an unserer Technischen Universität Geschichte studiert. Seit April 2012 arbeite ich als Geschäftsführer der CDU-Ratsfraktion.

 

2. Was war Ihr erster Berührungspunkt mit der Politik?

Ich stamme aus einer politischen Familie. Mein Vater und auch meine Großmutter waren bereits vor mir Mitglied der CDU, politische Diskussionen kenne ich daher seit meiner Kindheit. Meine erste richtige Berührung mit der Union hatte ich, als wir im Politikunterricht über die unterschiedlichen Parteien und ihre jeweiligen Programme gesprochen haben. Da bin ich mit zwei Freunden zur Jungen Union gefahren, weil uns die Inhalte am Nächsten waren. Ich bin dann sozusagen hängengeblieben.

 

3. Seit wann sind Sie politisch aktiv?

Eingetreten in die CDU und kurze Zeit später in die Junge Union bin ich Ende 1999, also auf dem Höhepunkt der damaligen Spendenaffäre. Ich schwimme gerne manches Mal gegen den Strom, so dass dies für mich der richtige Zeitpunkt war, um politisch aktiv zu werden.

 

4. Wie kamen Sie zur Kommunalpolitik der CDU?

In der Politik war ich schon oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort. So standen bald nach meinem Eintritt zunächst Wahlen in der Jungen Union an und ich wurde auf Anhieb in den Kreisvorstand gewählt. 2001 waren dann Kommunalwahlen und als jüngster Kandidat konnte ich ein Mandat für unseren Stadtbezirksrat erringen. Seit 2006 gehöre ich dem Rat der Stadt Braunschweig an.

 

5. Was sind Ihre politischen Hauptanliegen und warum sind Ihnen diese besonders wichtig?

Jeder von uns hat eine gewisse Vorprägung, die letztendlich die politischen Schwerpunkte definiert. Bei mir sind dies die Fragen einer gelingenden Integrationspolitik und mein ehrenamtliches Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Feuerwehren zeitgemäß ausgestattet sind. Das umfasst die bauliche Situation ebenso wie die Fahrzeuge und die persönliche Schutzausrüstung. Über die Jahre habe ich mich auch verstärkt im Bereich der Gebäudesanierung und allgemein im Ausbau unserer Infrastruktur eingebracht.

 

6. Warum haben Sie für den Rat der Stadt Braunschweig kandidiert?

Der große Reiz der Kommunalpolitik liegt daran, dass man nicht an den abstrakten Formulierungen von Gesetzen und Verordnungen mitarbeitet, sondern sein direktes persönliches Umfeld mitgestalten kann. Ich setze mich gerne für meine Mitmenschen ein und übernehme oft Verantwortung. In der Kommunalpolitik kann man positiven Einfluss auf die Stadt, in der man lebt und in der man seinen Mittelpunkt hat, nehmen.

 

7. Welche Ziele haben Sie sich für die laufende Wahlperiode vorgenommen?

Ich will dabei mithelfen, dass sich unsere Stadt – meine Heimatstadt – weiterhin positiv entwickelt. Alleine um den Status Quo halten zu können, müssen wir in den kommenden Jahren viel investieren. Investieren mit finanziellen Mitteln, beispielsweise beim weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, der Sanierung unserer Schulen und der Entwicklung der Infrastruktur. Investieren aber auch durch Zeit und Engagement, zum Beispiel bei der Integration der zu uns kommenden Flüchtlinge.

Konkret heißt das, dass unsere Hochbauverwaltung in die Lage versetzte werden muss, schnell und effizient zu planen und zu bauen. Gleichzeitig müssen die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden, um überhaupt investieren zu können. Es müssen deshalb alle Bereiche der Verwaltung durchleuchtet und es muss geschaut werden, wo Einsparungen vorgenommen werden können. Gleichzeitig müssen die Ehrenamtlichen in unserer Stadt die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen.

 

8. Welche politischen Funktionen haben Sie bisher ausgefüllt bzw. haben Sie derzeit inne?

Seit 2005 bin ich Vorsitzender der CDU im Heidberg und in Melverode. Wie bereits geschrieben, gehöre ich bereits seit 2001 dem Stadtbezirksrat Heidberg-Melverode an und bin seit 2006 Mitglied des Rates der Stadt Braunschweig. Von 2009 bis 2014 war ich Vorsitzender des Ausschusses für Integrationsfragen und bin seitdem Vorsitzender des Bauausschusses.

 

9. Sie machen ehrenamtlich Politik, bleibt da noch Zeit für andere Hobbies? Wie können Sie entspannen?

Die zeitliche Belastung ist schon sehr hoch. Dies liegt mit Sicherheit auch daran, dass bei mir Beruf und Ehrenamt im direkten Zusammenhang stehen. In meiner Freizeit greife ich aber immer wieder gerne zum Buch, oder versuche, zum Übungsdienst meiner Freiwilligen Feuerwehr zu gehen.

 

10. Wer ist Ihr politisches Vorbild, an wem orientieren Sie sich?

Auch wenn es für einen Kommunalpolitiker etwas vermessen klingt, aber Robert F. Kennedy bietet mir große Inspiration. In meinen Augen hat er es wie kein Zweiter in seiner Generation geschafft, Menschen für Politik zu begeistern und für seine Überzeugungen einzustehen.

 

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