Pressemitteilungen
01.02.2018, 10:00 Uhr | Verfasser: Thorsten Köster
Erfolg für die CDU: Stadthallenparkdeck ist kein Denkmal
Wendroth: „Das Einlenken der Denkmalbehörde ist sehr gut, alles andere wäre einem normal denkenden Menschen auch nicht zu vermitteln gewesen!“
Zufrieden haben die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion auf die Erklärung des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege zum Denkmalstatus der Stadthalle und des dazugehörigen Parkdecks reagiert. Aus einem Schreiben an die Stadt Braunschweig geht hervor, dass nun doch von einer Ausweisung als Denkmal für das Stadthallenparkdeck abgesehen wird. Zuvor war in der Ratssitzung am 19. Dezember 2017 in einem mit großer Mehrheit beschlossenen CDU-Antrag von der Verwaltung gefordert worden, den größtmöglichen Widerstand gegen dieses Ansinnen zu führen.
Die CDU begrüßt das Einlenken der Denkmalbehörde in Bezug auf das Parkdeck der Braunschweiger Stadthalle
Klaus Wendroth, Vorsitzender der CDU-Fraktion erklärt: „Wir sind froh und erleichtert, dass unser klarer Protest nicht auf taube Ohren gestoßen ist, sondern die Denkmalbehörde eingelenkt hat. Alles andere wäre einem normal denkenden Menschen auch nicht zu vermitteln gewesen!“

Aus Sicht des CDU-Politikers können die weiteren Planungen für die Sanierung der Stadthalle nun zügig weitergehen. Es ist zwar grundsätzlich zu bedauern, dass die Stadthalle zum Denkmal erklärt wird, da es die gestalterischen Spielräume einschränkt. Da diese Möglichkeit aber schon in allen bisherigen Überlegungen berücksichtigt wurde, sind weder ein Zeitverlust noch Kostensteigerungen zu erwarten. Entscheidend bleibt für die CDU aber, dass in den weiteren Planungen stets von allen Beteiligten – vor allem Verwaltung, Planer und Denkmalbehörde – die Funktionalität der Stadthalle bedacht wird. Dies hatten die Mitglieder der CDU-Fraktion ebenfalls während der Ratssitzung im Dezember des letzten Jahres eingefordert.

„Ich bin zuversichtlich, dass sich die Denkmalbehörde auch in den anstehenden Planungen kompromissbereit zeigt und konstruktiv an einer praktikablen Lösung mitarbeitet. Allerdings scheue ich mich nicht, erneut mit dem Niedersächsischen Wissenschaftsminister Björn Thümler in Kontakt und vehement für unsere Interessen einzutreten. Sein Ministerium hat schließlich die fachliche Aufsicht“, erläutert Wendroth.

Bereits vor der Ratsentscheidung im Dezember hatte Wendroth mit Thümler telefoniert und ihm dabei die Wichtigkeit des Projektes sowie die Argumente gegen eine Unterschutzstellung des Parkdecks dargelegt. Außerdem hat der Braunschweiger Landtagsabgeordnete und Ratsherr Oliver Schatta den direkten Kontakt zu Thümler gesucht und seinerseits für eine einvernehmliche Lösung geworben.

„Ich habe Minister Thümler sehr aufgeschlossen für unser Anliegen wahrgenommen und er hat sich ja anschließend auch dahingehend geäußert, dass er einen pragmatischen Weg in dieser Sache anstrebt. Den haben wir in meinen Augen gefunden und deshalb bin ich zuversichtlich, dass die Sanierung der Stadthalle auch in Hannover positiv begleitet wird“, sagt Wendroth zum Abschluss.

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