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17.11.2009, 14:56 Uhr
CDU und FDP für weitere Ganztagsgrundschulen
Die Ratsfraktionen von CDU und FDP stellen zur heutigen Ratssitzung  einen Antrag, weitere Grundschulen in Braunschweig zu Ganztagsgrundschulen umzuwandeln. Zum nächsten Schuljahr sollen die Grundschulen Rühme und Gartenstadt Ganztagsschulen werden. Damit fordern beide Fraktionen eine Erweiterung der Verwaltungsvorlage. Zusätzlich plädieren beide Fraktionen für einen Ganztagsbetrieb in den Grundschulen Pestalozzistraße, Am Schwarzen Berge und Ilmenaustraße.
„Wir wissen, dass in den Einzugsbereichen der Grundschulen Pestalozzistraße, Am Schwarzen Berge und Ilmenaustraße viele Kinder mit sozial problematischem Hintergrund wohnen, die einen erhöhten Bildungs- und Betreuungsumfang benötigen. Daher plädieren wir dafür, dass diese Schulen ebenfalls Ganztagsschulen werden, wenn die Schulen dies selbst wollen. Sollten die betreffenden Schulen einen entsprechenden Antrag stellen, werden wir den befürworten und die notwendigen Schritte einleiten“, begründen Anke Kaphammel, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, und Juliane Lehmann, FDP, den Antrag ihrer Fraktionen zur Ratssitzung.
 
Gerade wegen der sozialen Problemlagen in den Einzugsbereichen der drei weiteren Grundschulen hält Kaphammel den SPD-Antrag für halbherzig. „Wenn die SPD mit ihrem Antrag nur die Grundschulen Rühme und Gartenstadt im Blick hat, ist das zu kurz gesprungen und löst die Probleme an den anderen Grundschulstandorten nicht“, meint sie.
 
Zudem gebe es derzeit kein schlüssiges und überzeugendes Konzept, welche Schulen nach welchen Gesichtspunkten weiterhin für einen Ganztagsbetrieb in Betracht kommen. Lehmann: „Wir wollen für Braunschweig ein Konzept, nach dem wir entscheiden können, welche Schulen in Braunschweig zu Ganztagsschulen werden.“ „Wir müssen dann sehen, ob und wie wir das haushaltsmäßig umgesetzt bekommen“, ergänzt Kaphammel.
 
„Entscheidend ist, dass alle Ganztagsschulen nach dem Braunschweiger Modell gestaltet werden. Hier wird es bei keiner Schule Abstriche gegenüber dem bisherigen Finanzierungsumfang geben. Neben der Schaffung zusätzlicher Plätze geht es schließlich um die Wahrung der guten Qualität der pädagogischen Arbeit“, ergänzt Daniel Kreßner, Fraktionsvorsitzender der FDP.

„Angesichts der mit der Umwandlung zu Ganztagsschulen verbundenen Kosten kann es für die Zukunft nicht sein, dass wir solche Dinge ohne Gesamtkonzept entscheiden, wie das die SPD mit ihrem Antrag jetzt vorschlägt. Es geht immerhin um unsere Kinder und das große Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Lehmann und Kaphammel abschließend.
 
 

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