Pressemitteilungen

13.04.2010, 09:27 Uhr
Auch CDU-Ratsfraktion befasst sich mit dem Thema Kreativwirtschaft
„Wenn Herr Möreke von der SPD den Umgang mit dem Thema Kreativwirtschaft kritisiert und meint, dass dazu auch von der CDU nichts kommt, ignoriert er die Fakten oder ist schlecht informiert“, reagiert Wolfgang Sehrt verwundert auf dessen Äußerungen in der Braunschweiger Zeitung am 6. April 2010.
Sehrt erinnert daran, dass das Thema Kreativwirtschaft mehrmals im Wirtschaftsausschuss behandelt wurde. Im Juni 2009 hatte die Verwaltung über die Söndermann-Studie informiert, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie dazu in Auftrag gegeben und im Februar 2009 veröffentlicht wurde. Da aber für konkrete Maßnahmen in Braunschweig und in der Region eine verlässliche Datengrundlage fehlt, war man im Wirtschaftsausschuss übereingekommen, dass eine Studie beauftragt werden soll. „Auch wenn Herr Möreke an der betreffenden Sitzung des Wirtschaftsausschusses nicht teilgenommen hat, müsste er das wissen“, so Sehrt.
 
Außerdem weist Sehrt darauf hin, dass das Thema Kreativwirtschaft bei einem gemeinsamen Gespräch der kulturpolitischen Sprecher der Ratsfraktionen in diesem Februar, dass auf seine Einladung hin zustande kam, angesprochen wurde. „Hat ihn die kulturpolitische Sprecherin der SPD nicht darüber informiert? Herr Möreke sollte jedenfalls nicht so tun, als würde nur er sich mit diesem Thema beschäftigen“, meint der CDU-Politiker.
 
Ergebnisse der regionalen Studie sollen Ende dieses Jahres vorliegen. „Es macht deshalb keinen Sinn, wenn Herr Möreke ohne Grundlage Strategiepapiere in die Welt setzt und ein »Haus der Kreativwirtschaft« fordert. Was er für Dortmund und Köln für richtig hält, kann hier ganz anders zu beurteilen sein und ganz andere Maßnahmen erfordern. Herr Möreke sollte sich deshalb an den im Ausschuss vereinbarten Weg halten und zunächst mal sehen, was hier nach der Studie bei diesem Thema wirklich nötig ist. Dann wird auch darüber zu diskutieren sein, was Aufgabe der Stadt ist und wie sich dieses Engagement in die regionale Struktur einbringen lässt“, so Sehrt.
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