Pressemitteilungen

08.11.2011, 16:50 Uhr | Verfasser: Claus Lorenz
Vorschnelle Entscheidung für eine 5. IGS
„Dass die Einrichtung der 5. IGS nun beschlossen wurde, ohne die Folgen für andere Schulformen bzw. Schulstandorte in dieser Stadt und die Finanzen zu kennen, ist fahrlässig und nicht durchdacht“ kommentiert Klaus Wendroth, CDU-Fraktionsvorsitzender, die u. a. mit den Stimmen von SPD und Grünen im Rat beschlossene Einrichtung einer 5. IGS in Braunschweig.
 
Natürlich habe man Verständnis für die Eltern, die ihre Kinder in einer IGS unterrichtet haben wollen. Und deshalb nehme die CDU die Wünsche nach weiteren IGS-Plätzen auch ernst und lehne sie nicht einfach ab. „Die Konsequenzen müssen aber klar sein!“, so Wendroth.
Schon die Einrichtung der 5. IGS könne sich gravierend auf das bestehende Schulangebot und die Finanzen auswirken. Wendroth: „Der von SPD, Grünen, Linken, BIBS und Piraten für die 5. IGS beschlossene Standort Heidberg wird das Aus für das dortige Schulzentrum oder Teilen davon bedeuten. Das hat SPD-Fraktionsmitglied Bratmann unverhohlen im Rat bestätigt. Das wird natürlich erhebliche Folgen für alle in diesem Stadtteil haben. Außerdem wird das mindestens 10 Mio. Euro, vielleicht deutlich mehr kosten - Geld, das an anderer Stelle fehlen wird.“
 
„Gerade weil die Folgen weiterer Integrierter Gesamtschulen so komplex sind, wollte die CDU bereits vor einer Entscheidung über einer 5. IGS im Rat, dass die weitreichenden Konsequenzen im Rahmen einer Schulentwicklungsplanung offen gelegt und eine Bürgerbefragung durchgeführt wird.“
 
Unmittelbar nach dem die Entscheidung zur Einrichtung der 5. IGS im Rat gefallen ist, hat die CDU in der Sitzung beantragt, dann wenigstens die Folgen einer 6. und jeder weiteren Integrierten Gesamtschule im Rahmen der Schulentwicklungsplanung aufzuzeigen und mit einer Bürgerbefragung zur Entscheidung zu stellen. Dieser Forderung ist der Rat dann gefolgt.“
 
„Mit der Bürgerbeteiligung unterstreicht die CDU-Fraktion ihre Haltung nach einer stärkeren Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen mit erheblicher Bedeutung für die Stadt“, so Wendroth abschließend.

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