Pressemitteilungen

10.07.2014, 15:30 Uhr | Verfasser: Thorsten Köster
CDU macht sich für Erhalt der Grundschule Rüningen stark
Verwaltungsausschuss bereitet mit den Stimmen von SPD, Grünen und OB Markurth die Schließung vor
Mit großem Unverständnis haben die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion auf die Ablehnung ihres Antrages zum dauerhaften Erhalt der Grundschule Rüningen im Verwaltungsausschuss am Dienstag reagiert. Die Verwaltung sollte so aufgefordert, auch während der Sanierung der Grund- und Hauptschule Rüningen den Betrieb der Grundschule im Ort zu ermöglichen und regelmäßig über die Raumsituation zu berichten. Anke Kaphammel, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, erläutert: „Die CDU-Ratsfraktion ist klar für den Erhalt der Grundschule in Rüningen gemäß dem Motto: kurze Wege für kurze Beine. Es ist enttäuschend, dass SPD, Grüne und Oberbürgermeister Markurth mit ihrem Votum gegen unseren Antrag die Schließung der Grundschule in Rüningen vorbereiten. Mit der Auslagerung von zwei Klassen wird das endgültige Aus der Grundschule in Rüningen nur verschoben!“
Anke Kaphammel spricht sich im Namen der Mitglieder der CDU-Ratsfraktion für den Erhalt der Grundschule Rüningen aus
Die Bedeutung der Grundschule für den Zusammenhalt in Rüningen ist unter den Mitgliedern der CDU-Ratsfraktion unumstritten. Oliver Schatta, Ratsherr vor Ort und Mitglied im Schulausschuss erklärt dazu: „Die Grundschule muss in Rüningen erhalten bleiben. Als Ratsherr in meinem Wahlbezirk spüre ich vor Ort, dass die Gemüter der Rüninger hoch schlagen. Die Grundschule hat eine überaus wichtige Bedeutung für den Ort. Eine Auflösung wäre ein Bruch im Gemeindeleben und würde die demografische Entwicklung in Rüningen nachhaltig stören. Der Schutz der Kinder vor einem unsicheren Schulweg in die Gartenstadt ist ein ernst zunehmendes Argument besorgter Eltern. Auch unsere Kirchengemeinde und der Bezirksrat machen sich stark für den Erhalt des Grundschulstandortes und gehen auf die Barrikaden.“
Bezirksbürgermeister Jürgen Buchheister (SPD) hat für den Fall, dass die Grundschule Rüningen geschlossen wird, seinen sofortigen Rücktritt angedroht. Darüber hinaus hat sich auch die Rüninger Kirchengemeinde St. Petri in einer Stellungnahme an Politik, Verwaltung und Presse gegen die Schließung gewandt.
Mit dem Beschluss vom Dienstag, wonach zunächst während der Sanierung zwei Klassen an die Grundschule Gartenstadt ausgelagert werden sollen, ist die Diskussion über die Schließung der Grundschule Rüningen nach Meinung der CDU-Politiker noch lange nicht vom Tisch. Im Gegenteil gehen Kaphammel und Schatta davon aus, dass so die Schließung heimlich vorbereitet werden soll; unter Tolerierung von SPD, Grünen und Oberbürgermeister.
Anke Kaphammel ergänzt deshalb: „Wir werden uns auch weiterhin für den dauerhaften Erhalt der Grundschule in Rüningen einsetzen und stehen dabei fest an der Seite der betroffenen Eltern. Der Protest in Rüningen ist vielfältig und gemeinsam wollen wir den öffentlichen Druck aufrechterhalten, damit die von SPD, Grünen und Oberbürgermeister Markurth forcierte Schließung verhindert werden kann. Durch regelmäßige Nachfragen und eine fortlaufende Kontrolle der Geschehnisse sehen wir noch eine Chance, den Grundschulzweig im Ort zu halten.“
 
 
Hintergrund: Aufgrund der mutwilligen und übereilten Zerschlagung des funktionierenden Schulzentrums im Heidberg zur Errichtung der 5. IGS durch eine bunte Ratsmehrheit in 2011 ist die Schule in Rüningen die einzige Hauptschule im Braunschweiger Süden und platzt daher räumlich aus allen Nähten.
Die ernsthafte Auseinandersetzung mit der Situation in Rüningen hätte für SPD und Grüne deshalb bedeutet, sich eigene Fehler bewusst zu machen und diese eventuell einzugestehen.
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