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21.07.2017, 11:00 Uhr
10 Fragen an... Heidemarie Mundlos
Die Ratsmitglieder der CDU stellen sich vor
Unsere Fraktionsmitglieder engagieren sich alle ehrenamtlich im Rat der Stadt Braunschweig. Dabei hat jeder einen anderen beruflichen Hintergrund, es gibt unterschiedliche Motivationen und andere Schwerpunkte in der politischen Arbeit. Wir haben den Fraktionsmitgliedern zehn Fragen gestellt, um sie Ihnen vorzustellen.
Ratsfrau Heidemarie Mundlos

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor!

Heidemarie Mundlos geb. Köchig, Jahrgang 1956, ev.-luth., verheiratet, drei Kinder, vier Enkel, aufgewachsen in Helmstedt, seit 1978 Braunschweigerin, Ing. grad. (Gartenbau), seit 1994 Landtagsabgeordnete.

2. Was war Ihr erster Berührungspunkt mit der Politik?

Ich habe mich als Schülerin beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf Soldatenfriedhöfen in Frankreich unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern“ engagiert und mich als Studentin in Berlin gegen Streiks aufgelehnt, die von Linksextremen ständig angezettelt wurden.

3. Seit wann sind Sie politisch aktiv?

Seit 1990 – Infolge der Grenzöffnung 1989 und unter dem Eindruck des Wahlerfolgs des Einheits-Gegners Lafontaine im Saarland trat ich in die CDU ein.

4. Wie kamen Sie zur Kommunalpolitik der CDU?

Als Elternvertreterin im Kindergarten Wenden wollte ich den Austausch mit Asbest belasteter Heizkörper erreichen – es half mir vor allem die damalige CDU-Ratsfraktion. Als Gründerin und Vorsitzende der Braunschweiger Initiative für eine begabungsgerechte Schule (BIbS) kämpfte ich für die Abschaffung der Orientierungsstufe und hatte die CDU an meiner Seite.

 

5. Was sind Ihre politischen Hauptanliegen und warum sind Ihnen diese besonders wichtig?

Ich möchte dazu beitragen, dass in Braunschweig die 2001 begonnene Politik der Entschuldung fortgesetzt werden kann und nicht die finanziellen Freiräume, die durch kluge Sparsamkeit unter Dr. Hoffmann geschaffen wurden, leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.

 

6. Warum haben Sie für den Rat der Stadt Braunschweig kandidiert?

Weil ich glaube, dass meine langjährigen politischen Erfahrungen in der Landespolitik, aber auch in der Kommunalpolitik im Bezirksrat Wenden-Thune-Harxbüttel, wo ich zehn Jahre Bezirksbürgermeisterin war, im Rat für Braunschweig von Nutzen sein können.

 

7. Welche Ziele haben Sie sich für die laufende Wahlperiode vorgenommen?

Ich möchte mit meiner Fraktion dazu beitragen, dass Braunschweig einerseits in Wirtschaft und Wissenschaft noch erfolgreicher wird und andererseits soziale Belange (wie z.B. im Mütterzentrum oder der Altenpflege) nicht vernachlässigt werden. Auch das Erscheinungsbild unserer Stadt im Grünflächenbereich – insbesondere am Stadtrand – muss sich wieder verbessern. Zwei besondere Anliegen sind, dass der Norden und der Westen der Stadt durch die Feuerwehr schneller erreicht werden kann, wie es der neue Feuerwehr­bedarfsplan vorsieht, und das die Situation um die Strahlenschutzbetriebe in Thune befriedet wird. Das von den Firmen angebotene Moratorium ist eine Chance dafür, die wir ergreifen müssen. Miteinander sprechen und verhandeln ist allemal besser als jahrelange Prozesse auszufechten – und wahrscheinlich zu verlieren.

 

8. Welche politischen Funktionen haben Sie bisher ausgefüllt bzw. haben Sie derzeit inne?

Jeweils einige Jahre Kreisvorsitzende der Frauen Union (FU) Braunschweig und stellv. Landesvorsitzende der FU Niedersachsen, Vorsitzende des CDU-Kreisverbands BS 2002 - 2014, Landesvorstandsmitglied der CDU in Niedersachsen 1998 – 2016, stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU im Niedersächsischen Landtag 2003 – 2013, stellv. Vorsitzende des CDU-Landesverbands BS seit 2002.

 

9. Sie machen ehrenamtlich Politik, bleibt da noch Zeit für andere Hobbies? Wie können Sie entspannen?

Da ich sowohl haupt- als auch ehrenamtlich Politik betreibe, bleibt für Hobbys wenig Raum. Zum Lesen, Schwimmen, Wandern (auch in Kaltern/Südtirol) nehme ich mir aber immer mal wieder Zeit.

 

10. Wer ist Ihr politisches Vorbild, an wem orientieren Sie sich?

Unser unvergessener, leider schon 2003 verstorbener früherer Bezirksbürgermeister und Ratsherr Milo von Bismarck, bleibt Vorbild und Orientierung für mich.

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