Pressemitteilungen

17.12.2020, 11:00 Uhr | Verfasser: Ulf-Christian Wehage
Abschaffung der Kita-Schließzeiten im Sommer bleibt Ziel
Wir stimmen dem vorzeitigen Abbruch des Pilotprojekts schweren Herzens zu, fordern aber die Evaluation für zukünftige politische Entscheidungen.

Angesichts der schlechten Finanzlage, in welche die rot-grüne Politik und zuletzt auch die Corona-Pandemie die Stadt getrieben haben, haben wir dem vorzeitigen Ende des von uns initiierten Pilotprojekts zur Abschaffung der Kindertagesstätten-Schließzeiten im Sommer und damit dem Sparvorschlag der Verwaltung schweren Herzens zugestimmt. Voraussetzung dafür war allerdings, dass unserem Änderungsantrag mit der Forderung nach einer Evaluation des Projekts entsprochen wird. 
Das Projekt mag auslaufen, das Thema Schließzeiten ist für uns und die Familien in Braunschweig nicht erledigt.

„Das Projekt mag auslaufen, das Thema Schließzeiten ist für uns und die Familien in Braunschweig nicht erledigt“, versichert unsere jugendpolitische Sprecherin Antje Keller. „Wir wollen die Verwaltung nicht aus der Verantwortung entlassen. Wir wollen, dass die abgefragten Erfahrungen und Bewertungen von Erzieherinnen und Erziehern sowie der Eltern vorgetragen und eingeordnet werden, um mit den Ergebnissen die Grundlage für zukünftiges politisches Handeln zu schaffen. Das war Sinn und Zweck des Pilotprojekts. Wir wollen gemeinsam mit und für die Familien die Qualität von Kindertagesstätten in Braunschweig verbessern“, begründet Antje Keller.

Aus unserer Sicht bedeutet die Abschaffung der Schließzeiten im Sommer einen erheblichen Gewinn für Eltern, die oftmals gar nicht so viele Urlaubstage zur Verfügung haben, wie die Kitas geschlossen werden. Schließzeiten in Kitas seien angesichts der sich verändernden Arbeitswelt nicht mehr zeitgemäß. Die Qualität von Kitas sei ein wesentlicher Faktor bei der Ansiedlung von jungen Familien. Nicht auf ihre Bedürfnisse zu achten, werde sich mittelfristig bei der Bevölkerungsentwicklung als nachteilig für Braunschweig erweisen.

Es sei unstrittig, dass es den Bedarf in den Kindertagesstätten gibt. Weitere Kitas wollten sich an dem Projekt beteiligen. Wegen der von der Verwaltung vorgelegten Beschlussvorlage zum vorzeitigen Ende des Projektes wurden Anträge jedoch nicht mehr bewilligt. „Mit der von uns geforderten Evaluation erreichen wir zumindest, dass das Pilotprojekt nicht sang- und klanglos in den Schubladen verschwindet“, verdeutlicht Antje Keller den Wert unseres Änderungsantrags.

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